Die Aufgaben eines Immobiliensachverständigen sind vielfältig:

Der wesentliche Zweck einer Wertermittlung ist:

• Marktwertermittlung zum Kauf und Verkauf einer Immobilie

• Feststellung von Mieten und Pachten

• Verkehrswertermittlung zur Zwangsversteigerung

• Ehescheidung (Zugewinnausgleich )

• Schenkungs- oder Erbschaftsangelegenheiten

• Bestimmung des Versicherungswerts

• Vermögensauseinandersetzungen

• Beleihung

• Besteuerung


Wie wird der Wert Ihrer Immobilie ermittelt?

Für die Bestimmung des Immobilienwerts gelten die Grundsätze der Immobilienwertverordnung (ImmoWertV). Diese Richtlinien sind für die Berechnung des Marktpreises von bebauten als auch unbebauten Grundstücken bindend. Die ImmoWertV hat 2010 die bis dato geltende Wertermittlungsverordnung (WertV) abgelöst. Diese hatte 1961 erstmals einheitliche Begriffe und Verfahren für eine objektive Wertermittlung eingeführt. Drei Methoden sind heute in Deutschland durch die ImmoWertV geregelt:

  • das Vergleichswertverfahrung

  • das Ertragswertverfahren

  • das Sachwertverfahren

Die Wertermittlung erfolgt zu einem bestimmten Stichtag, der in der Regel mit dem vorgenommenen Orts- und Besichtigungstermin identisch ist.

Bei diesem Ortstermin werden alle zur Wertermittlung relevanten Parameter des Bewertungsobjektes erfasst und eine umfassende Bilddokumentation vorgenommen.


Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Die Frage bei einer Immobilienwertermittlung nach den Kosten ist so leicht nicht zu beantworten. Diese hängen zum Großteil vom Umfang der Immobilien-Daten und -Größe ab. Zudem unterscheiden sich die Kosten auch nach Art des Auftraggebers. So orientierten sich bis 2009 die Honorare bei Privatgutachten an der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI § 34, §33).

Die Kosten werden in der neuen ImmoWertV nicht geregelt, so dass hiernach Auftraggeber und Auftragnehmer das Honorar frei vereinbaren können.

Mein Grundhonorar beträgt z. Zt. 600,-- € plus ges. MwSt.